Montag, 23. Dezember 2013

Mehr Subvention für die Tierquäler Spaniens


Weit entfernt von schönen Festen, die man  gern erinnert und einen  mit Stolz erfüllen , scheint der spanische Staat die irrationale und mittelalterliche Haltung  zu vertiefen, in dem er sich hinter einem verdrehten Konzept der Traditon versteckt  und somit sich von öffentlichen Subventionen zu ernähren. 

Diesmal handelt es sich um den Ort CARPIO DEL TAJO, Toledo. Hier finden jedes Jahr am 25. Juli die sogenannte Gänse-  Pferdejagd  statt und zwar zu Ehren des Santiago Apóstol. Die Gänse werden  kopfüber  an den Pfoten mit Sailen hochgezogen. Dann wird unten ihnen durchgeritten indem ihnen der Kopf abgerissen wird . Wer man meisten Köpfe gerissen hat, erhält den Preis. 

Obwohl es heutzutage mit toten Tieren geschieht , bleibt es trotzdem grotesk. Töten um zu töten aus reinster Freude an der Sache. (vor nur wenigen Jahren wurden noch lebende Gänse  genommen,  obwohl es sich um eine grässliche Hinrichtung handelte ). 
Es ist sehr beunruhigend, dass Eltern ihre Kinder Werte vermitteln, die auf Sadismus basieren ! 

Nach Aussage des  nationalen  Verbandes  für die Erhaltung und Beschützung der Tiere ( ANPBA) werden in Spanien jedes Jahr bei solchen Festen 60.000 Tiere misshandelt.  Dieses wird nicht durch das Gesetz bestraft, sondern wird von den Steuerabgaben finanziert! Geld, dass für die Bedürftigen der Bevölkerung gebraucht wird, sowie für das Gesundheits- oder Erziehungswesen . 

Traditionen sind Wissen, Gewohnheiten, Glauben , die von Generation zu Generation weitergegeben werden und als höchstes Gut einer Kultur betrachtet wird . 

Vielleicht die spanische Regierung sich mal vergegenwärtigen , was "Tradition und Kultur" gegenwärtig hier bedeutet und ob das gut  für seine Gesellschaft ist . 

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