Mittwoch, 15. Januar 2014

Emil Kirjas, ehemaliger Minister Mazedoniens: „Der serbische Nationalismus benutzte dieselbe Rhetorik wie Madrid.“







„Ich kann nicht glauben, dass wir 20 Jahre danach (der Balkankriege) dieselbe Rhetorik wie die der serbischen Nationalisten aus Madrid hören.“ So beschrieb der Generalsekretär der Liberalen Internationalen und ehemaliger Außenminister Mazedoniens Emil Kirjas die Haltung, die der spanische Staat gegenüber dem katalanischen Prozess einnimmt.

Während der Vorstellung der Kampagne von Sàpiens zur Verbreitung des katalanischen Prozesses in der Welt versicherte Kirjas, dass „aggressiver Nationalismus zum Erhalt der Einheit eines Staates nicht behilflich ist“ und so sollte die politische Elite in Madrid den Willen der Katalanen „verstehen“. Der ehemalige Minister Mazedoniens unterstrich ebenso, dass bewiesen wurde, wie widerwillig Europa Politiken im Voraus fördere. Europa wird immer „a posteriori reagieren“. „Habt keine Angst, Ihr seid nicht allein.“ So Kirjas zu den Katalanen.

Der Ex-Minister Mazedonien hob besonders hervor, dass, betrachtet von der historischen Sicht aus, die Zerstückelung des ehemaligen Jugoslawiens nichts gemeinsam hätte mit dem katalanischen Prozess. Jedoch im Ablauf sehe er aus sentimentaler Sicht und im Bezug auf die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Katalonien und Spanien mit jedem Mal mehr Ähnlichkeiten.

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