Dienstag, 21. Januar 2014

Wieder einmal wurden die katalanischen Bürger im eigenen Haus in Bezug auf ihre Sprache diskriminiert

Das Arbeitsgericht Nr. 11 von Barcelona hat den Antrag des Anwalts Miquel Prats verweigert, Katalanisch als Sprache während des gerichtlichen Prozesses zu verwenden. Dabei stützt sich der Anwalt auf das Gesetz, dass erlaubt die Sprache für die jeweilige Bearbeitung auszuwählen. Die Tageszeitung El Punt Avui erklärt heute, der Antrag des Anwalts sei durch eine Verfügung seitens des Justizsekretariats am vergangenen 13. Oktober abgewiesen worden. Dieses Schreiben legt dar, dass die Anfrage nicht akzeptiert werden kann, da „ Spanisch die offizielle und gemeinsame Sprache des ganzen Staates sei ohne Beeinträchtigung des Rechts für eine der beteiligten Parteien bei Gebrauch einer der anderen Amtssprachen“.

Dieselbe Tageszeitung schreibt auch, dass im Anschluss an diese Antwort der Anwalt seine Beschwerde bei der Regierungsvertretung am katalanischen Gerichtshof präsentierte. Hierin erinnert er an die aktuell gültige Gesetzgebung, die Rechtsprechung und ein Abkommen mit dem Gerichtshof selbst bezüglich dieser Frage, die für sein Anliegen bürgen.



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